Frequently Asked Questions - Deutsch

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Wie bedeutsam ist Gebärmutterhalskrebs?
Gebärmutterhalskrebs ist weltweit der zweithäufigste Krebs unter Frauen. In vielen Entwicklungsländern ist diese Krankheit die häufigste Krebsform, von der Frauen betroffen sind.

Wer bekommt Gebärmutterhalskrebs?
Gebärmutterhalskrebs kann bei Frauen jeden Alters entstehen. Häufig betrifft es jedoch - manchmal mit tödlichem Ausgang - relativ junge Frauen Mitte bis Ende 40.

Wodurch wird Gebärmutterhalskrebs verursacht?
Gebärmutterhalskrebs wird durch bestimmte Arten eines weit verbreiteten Virus verursacht - das menschliche Papillomavirus oder HPV. Die meisten Menschen bekommen zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens HPV. Frauen mit HPV, die aber keinen Gebärmutterhalskrebs haben, haben normalerweise keine Symptome.

Bekommen alle Frauen mit HPV Gebärmutterhalskrebs?
Nein. Für die meisten Frauen sind HPV-Infektionen vorübergehend und harmlos. Bei manchen Frauen entwickelt sich jedoch eine bleibende HPV-Infektion. Diese Frauen sind dem höchsten Gebärmutterhalskrebsrisiko ausgesetzt.

Kann Gebärmutterhalskrebs verhindert werden?
Ja! Pap-Abstriche haben die Gebärmutterhalskrebsraten in Ländern mit bewährten Vorsorgeprogrammen erfolgreich gesenkt. Trotzdem leiden und sterben immer noch Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

Was ist ein HPV-Test?
HPV-Tests, die auf das Vorhandensein von HPV testen, identifizieren Frauen, bei denen ein Gebärmutterhalskrebsrisiko besteht. HPV-Tests ermöglichen es einzelnen Ländern, mehr Fälle von Gebärmutterhalskrebs zu entdecken, mehr Leben zu retten und Gesundheitsvorsorgeressourcen jenen Frauen zukommen zu lassen, die sie brauchen.

Was ist eine HPV-Impfung?
HPV-Impfungen schützen Mädchen und junge Frauen vor der Infektion mit den zwei Arten von HPV, die 70% aller Gebärmutterhalskrebsfälle verursachen. Über einen Zeitraum von 6 Monaten sind drei Dosen erforderlich, damit die Impfung ihre volle Wirkung entfaltet.

Warum brauchen wir sowohl Vorsorgeuntersuchungen als auch Impfungen?
Die HPV-Impfung gewährt keinen Schutz bei Frauen, die bereits mit HPV infiziert sind. Außerdem bietet sie mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, der durch HPV-Arten mit hohem Risiko verursacht wird, welche nicht in der Impfung enthalten sind. Eine gleichgültige Einstellung der Vorsorgeuntersuchung gegenüber könnte zu mehr Gebärmutterhalskrebsfällen und größeren Präventionskosten führen.

Welche Maßnahmen setzt die globale Gemeinschaft zur Beseitigung von Gebärmutterhalskrebs?
Es ist eine weltweite Bewegung im Gange, um auf HPV abzielende Technologie in wirksame Präventionsprogramme für Gebärmutterhalskrebs zu integrieren und so Leben zu retten, Leiden zu mindern und Gelder des Gesundheitssystems zu sparen. In Zusammenarbeit können
Regierungen, Wirtschaft, Stiftungen und weltweit führende Unternehmen die beste Anwendung für HPV-Technologien in ihren jeweiligen Ländern bestimmen und dadurch HPV-Tests und HPV-Impfungen für alle Frauen verfügbar, erschwinglich und zugänglich machen.

Entwicklungsländer
Neue HPV-Tests, die schnell, kostengünstig, haltbar und genau sind, können die Frühentdeckung von Gebärmutterhalskrebs in Gemeinden mit begrenzten Ressourcen stark verbessern. Laufende Bemühungen, einen allgemein erhältlichen, kostengünstigen Einzeldosis-Impfstoff zu produzieren, sind ebenfalls im Gange. In Kombination mit Programmen, die sofortige Behandlung anbieten, könnten diese Technologien jedes Jahr tausende Mädchen und Frauen vor Gebärmutterhalskrebs retten.

Industrieländer
In den Industrieländern können durch Integration von HPV-Tests in bereits bestehende Vorsorgeprogramme und die zusätzliche Aufnahme der HPV-Impfung die Präventionsbemühungen verbessert und gleichzeitig eine kostenwirksame Lösung zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs geboten werden.

Was können Frauen in ihren eigenen Ländern tun?
Durch Zusammenarbeit können Frauen rund um die Welt dem Gebärmutterhalskrebs ein Ende bereiten. Es gibt mehrere Dinge, die wir tun können:

  • Wir können einander über HPV und dessen Verbindung zu Gebärmutterhalskrebs sowie über die Prävention dieser Krankheit durch Vorsorgeuntersuchungen und Impfung aufklären.
  • Wir können unsere Regierungen anregen, allen Mädchen und Frauen den Zugang zu erschwinglicher HPV-Technologie zu ermöglichen.
  • Wir können die Medien informieren, damit sie die Nachricht verbreiten, dass Gebärmutterhalskrebs beseitigt werden kann.

Die Beseitigung des Gebärmutterhalskrebses kann zu unserem bedeutsamsten Vermächtnis des Jahrhunderts werden, wenn es darum geht, die Gesundheit von Frauen weltweit zu werbessern.

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Web Resources

From the 2011 Global Summit of Women

Presentations by:

Hon. Maki Esther Ortiz Dominguez, Deputy Minister of Health (Mexico) on Mexico’s experience in combating cervical cancer during Summit’s Closing Ceremony. Click here to see the Presentation

Elizabeth BenhamPresident of International Federation of Business and Professional Women, a partner of the Global Consortium of Women to End Cervical Cancer, on their efforts to inform their members on cervical cancer issue.

Peer Schatz, CEO, QIAGEN, during Plenary session on Corporate Social Responsibility. Click here to see the Presentation

Pledge from:


European Professional Women’s Network to join Global Consortium of Women to End Cervical Cancer, made by Ana Garcia Fau, CEO, Yell Publicidad and President, European Professional Women’s Network-Spain

From the 2010 Global Summit of Women

At the Closing Ceremonydedicated to topic “Leading Cervical Cancer Prevention”:

H.E. Selma Kikwete, First Lady of Tanzania on her country’s efforts.

Hon. Meng Xiaosi, Vice Chair, All China Women's Federation on China’s pilot
screening program.

Hon. Rebecca Kadaga, Deputy Speaker of Parliament of Uganda on her country’s initiatives.

Yang Lan, Co-Founder & CEO, Sun Media (China) on her media company’s
education initiative on cervical cancer prevention.

Sara Lyle, Board Member, Tamika and Friends (USA) and Cervical Cancer advocate on the need to engage everyone, click here to view presentation.

At the Ministerial Roundtable:

Speech given by Victor Chu, President, Qiagen Asia Pacific.

Archives

2009 GLOBAL SUMMIT OF WOMEN

To learn about the Global Consortium of Women to End Cervical Cancer speeches and pledges made during the 2009 Global Summit of Women in Santiago, Chile, click here.